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Altersvorsorge: Wir sind Ihr Partner in Frankfurt!

Die Altersvorsorge in Frankfurt – Service aus einer Hand!

Altersvorsorge geht uns alle an! Dass die gesetzliche Rentenversicherung gerade für die zukünftigen Rentnerinnen und Rentner nicht mehr ausreichen wird, ist weithin bekannt. So stellte sich für die meisten meiner Kunden*in die Herausforderung, sich mit der eigenen Ruhestandsplanung auseinanderzusetzen. Auch der Staat weiß das und hat ein 3-Schichten-Modell für die private Altersvorsorge geschaffen.

Wichtig ist, dass Sie verstehen, dass es sich hierbei um einen Rahmen bzw. um einen Durchführungsweg handelt, der zum Beispiel Förderungen und oder Steuervorteile für den eigenen Vermögensaufbau bietet.
Dem gegenüber stehen einige Regeln und Vorgaben, die sowohl für den Staat als auch für Sie gelten, wenn Sie eine dieser Altersvorsorgeschichten nutzen wollen.

Unsere Aufgabe ist es nun, die Vor- und Nachteile der jeweiligen Schicht so zu kombinieren, dass es Ihrer persönlichen Situation den größten Nutzen bringt.

Verglichen wird hier ausschließlich das 3-Schichten-Modell der privaten Altersvorsorge, es werden keine Aussagen zu Versicherungsgesellschaften oder deren Produkten getätigt.

  • 1 Schicht: Basis-Versorgung und Rürup-Rente
  • 2 Schicht: Staatlich geförderte Altersvorsorge in Form der Riester-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge
  • 3 Schicht: Private Vorsorge

Riester-Rente

Die Riester-Rente (auch Zulagenrente genannt), hat ihre Gesetzesgrundlage im Paragrafen 10a im EstG. 2002 ins Leben gerufen biete die Riester-Rente in der zweiten Schicht der privaten Altersvorsorge große Gestaltungsmöglichkeiten für die Versicherungsgesellschaften. Die vielen Möglichkeiten sind wohl dafür verantwortlich, dass die Riester-Rente ein polarisierendes Thema an jedem Stammtisch ist. Tatsächlich werden noch immer Produktlösungen angeboten, die in der anhalten Niedrigzinsphase praktisch keine Möglichkeit auf Erfolg haben.
Wer jedoch die Förderquoten und die grundlegende Funktionsweise der Riester-Rente verstanden hat, der kann mit der richtigen Produktlösung den Staat kräftig für seine private Altersvorsorge einspannen.

Übersicht der Varianten einer Riester-Rente

  • Klassische Riester-Rente
  • Riester-Banksparplan
  • Riester-Fondssparplan
  • Fondsgebundene Riester-Rente-Versicherung

Funktionsweise und Förderung

Grundlegend muss sich jeder Riester-Anbieter zertifizieren lassen. Dabei gelten für alle folgende Spielregeln:

  • Der Vertrag bietet eine lebenslange Rentenzahlung („Leibrente“). Maximal 30% des Guthabens dürfen als einmalige Kapitalauszahlung zu Rentenbeginn entnommen werden. Die Rente ist über die gesamte Leistungsdauer gleichbleibend oder ansteigend.
  • Die Auszahlung ist frühestens mit dem vollendeten 62. Lebensjahr möglich.
  • Alle eingezahlten Beiträge und die staatlichen Zulagen werden zum Renteneintritt garantiert.
  • Alle Abschluss- und Vertriebskosten müssen auf mindestens 5 Jahre verteilt werden (Zillmerung).
  • Der Sparer kann den Vertrag auf Antrag bis zum Ablauf ruhen lassen.
  • Eine Übertragung des angesparten Kapitals in einen anderen zertifizierten Vertrag ist jederzeit möglich (maximal 150€ Übertragungsgebühr).
  • Der Vertrag kann für den Kauf, Bau oder behindertengerechten Umbau einer Wohnimmobilie genutzt werden.
  • „ALG II – Sicherheit“ (Unantastbarkeit des Vertragsguthabens durch den Staat im Falle einer Arbeitslosigkeit oder Erwerbsunfähigkeit).

Als Förderung versteht man folgende Zulagen, die direkt in den Vertrag von der ZfA überweißen werden:
(Achtung es muss ein Zulagenantrag gestellt worden sein!)

  • Grundzulage von 175 EURO jährlich für den Versicherten (erhält jeder Versicherte)
  • Zulage von 185 EURO jährlich für Kinder, die vor dem 01.01.2008 geboren wurden (erhält nur der Elternteil, der das Kindergeld bekommt)
  • Zulage von 300EURO jährlich für Kinder, die ab dem 01.01.2008 geboren wurden (erhält nur der Elternteil, der das Kindergeld bekommt)
  • Bonus von 200EURO im ersten Jahr für Frühstarter (Einmalig für Sparer unter 25 Jahren)

Die tatsächliche Höhe der gezahlten Zulagen hängt mit den eigenen Beiträgen zusammen.

Um Zulagen erhalten zu können ist der sogenannte Sockelbeitrag von 60€ pro Kalender Jahr oder 5€ monatlich Minimum.

Die maximale Einzahlung aus Eigenbeiträgen und Zulagen beträgt 2100€ pro Kalender Jahr.

Wer 4% seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahresbruttoeinkommens abzüglich der Grund- und ggf. Kinderzulagen als Sparbeitrag in einem Kalenderjahr in einen Riestervertrag einzahlt, erhält die vollen Zulagen.

Wer dagegen nur 2% seines sozialversicherungspflichtigen Vorjahresbruttoeinkommens Spart erhält nur eine anteilige Zulage.

Info: die Kinderzulage wird nur so lange gezahlt, wie das Kind auch ein Anrecht auf Kindergeld hat.
Es ist also wichtig, dass Sie Ihren Vertrag up-to-date halten.

Zusätzlich kann es eine Steuererstattung geben, sollte die Summe der Förderungen die Zulagen übersteigen. (Günstigerprüfung)
Um eine Steuererstattung erhalten zu können ist es notwendig, den Riestervertrag in der Einkommensteuererklärung anzugeben. Die ZfA tausch sich anschließend automatisch mit dem zuständigen Finanzamt aus.

Haben Sie ein geringes Einkommen, dann liegt der Vorteil klar in den Zulagen.
Ist Ihr Einkommen hoch, werden Sie den Nutzen in der Steuererstattung sehen, denn Ihre eignen Beiträge werden mit Ihrem Grenzsteuersatz erstattet.
Zahlen Sie diesen wieder in den Riestervertrag ein, haben Sie in beiden Fällen einen attraktiven Hebel für Ihre private Altersvorsorge. So kommt jedes Jahr mehr Geld im Riestervertrag an, als Sie tatsächlich gespart haben.

Rentenbezugsphase

Wer Steuervorteile in der Ansparphase seiner Riester-Rente generiert, der muss die Rente in der Auszahlungsphase versteuern. Diese nachgelagerte Besteuerung rechnet sich in den allermeisten Fällen trotzdem, da der persönliche Steuersatz im Erwerbsleben höher ist als im Rentenbezugsalter. Wer kann die Riester-Förderung nutzen?

Grundlegen ist Förderberechtig wer ein sozialversicherungspflichtiges Einkommen in Vorjahr erzielt hat. Zusätzlich gibt es für Folgende Personengruppen, die keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen, die Möglichkeit der Riester Förderung.

  • Angestellte und Arbeitnehmer, Auszubildende
  • Soldaten und Zeitsoldaten
  • Beamte, Bundesfreiwilligendienstleistende
  • Selbstständige, die Pflichtbeiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zahlen
  • Bezieher von ALG I, ALG II und Krankengeld
  • Geringfügig Beschäftigte/Minijobber, welche Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zahlen
  • Eltern während der Erziehungs-/Elternzeit
  • Bezieher von Renten wegen Erwerbs- oder Dienstunfähigkeit (unter bestimmten Voraussetzungen)

Wer nicht zum förderberechtigten Personenkreis gehört, der kann mit einer eingetragenen Lebenspartnerschafft oder einem Ehepartner, der zum förderberechtigten Personenkreis gehört, trotzdem einen Riestervertrag abschließen. Für diesen Fall gibt es jedoch einiges zu beachten.
Lassen Sie sich daher gerne von uns beraten.

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